Hauptaktivitäten
1) Vernetzung und Community-Aufbau
- Symposium in Bordeaux (hat bereits im Juni 2025 stattgefunden)
- Sommerschule in Groningen (29. Juni bis 2. Juli 2026) zum Thema„Auswirkungen der Plastikverschmutzung auf die menschlische Gesundheit“
- Sommerschule in Galway (2027) zum Thema „Plastikverschmutzung in terrestrischen und aquatischen Ökosystemen“
Die Sommerschulen richten sich an Nachwuchswissenschaftler:innen im Bereich der Plastikforschung – von der Makro- und Mikro bis hin zur Nanoebene. Sie bieten ihnen ein intensives Lernerlebnis und ermöglichen es ihnen, das Thema aus einer interdisziplinären Perspektive zu erkunden und mit Kolleg:innen aus unterschiedlichen Kulturkreisen zusammenzuarbeiten. Das Programm vereint Theorie, Praxis und Netzwerken: Die Teilnehmenden besuchen eine Woche lang Vorlesungen, Gruppenarbeiten, Workshops, praktische Übungen, Exkursionen und gesellige Veranstaltungen. Ziel der Sommerschulen ist es, fortgeschrittene Erkenntnisse über den Verbleib und die Auswirkungen von Kunststoffen zu vermitteln und mit relevanten Akteur:innen in einen Dialog zu treten, um gemeinsame Strategien zur Reduzierung der Kunststoffverschmutzung zu entwickeln.
Diese Aktivitäten stärken die interdisziplinären Verbindungen zwischen Teilnehmenden aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen und europäischen Ländern und fördern die Zusammenarbeit innerhalb des ENLIGHT-Universitätsnetzwerks. Sie tragen außerdem zu den drei Hauptzielen des Projektes bei.
2) Öffentlichkeitsarbeit
Die Öffentlichkeitsarbeit bindet die Bevölkerung in Makroplastik-Monitorings ein. Das gesellschaftliche Engagement wird durch die Erstellung digitaler Bildungsinhalte und die Probenahme von Makroplastik in Böden, Flüssen und an Stränden gefördert. Der gesammelte Müll wird anhand eines von den Forschern bereitgestellten, vordefinierten Klassifizierungssystems erfasst. Dieses basiert auf der gemeinsamen Liste für Strandmüll der Europäischen Union (Joint List of Litter Categories Manual) und einer für das Bodenmonitoring angepassten Version des Labors für Umwelt und Naturwissenschaften (LM) Gent. Die Daten werden für jedes Land vom jeweiligen Partnerinstitut analysiert, um die Menge an Makroplastikmüll in Böden, Flüssen und Stränden zu schätzen. Um Verhaltensänderungen zu fördern, erhalten die Teilnehmenden zusätzlich Übungen und Fragebögen zum Thema. Plastikverschmutzung.
Darüber hinaus möchten wir eine neue Generation von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe für diese neue, sich abzeichnende Krise sensibilisieren. Zu diesem Zweck werden sie in der Probenahme und Analyse von Plastikverschmutzung sowie Mikroplastik in Wasser- und Bodenökosystemen geschult. Unterstützt werden sie dabei durch die Entwicklung spezifischer Lehrmaterialien.
Diese Aktivitäten tragen zu Ziel 2 von PLASTIMPACT bei und führen zur Erstellung harmonisierter Datensätze zu Makroplastikmüll und Mikroplastikbelastung in verschiedenen Umweltbereichen der teilnehmenden Enlight-Länder.